Wesen

 

Der ISCW ist temperamentvoll und entschlossen, dabei aber gutmütig und seinem Besitzer höchst zugetan und sehr intelligent.

Alles in allem ein vertrauenswürdiger, treuer Freund.

Der Wheaten gilt in seiner Entwicklung sowohl vom Haarkleid als auch vom Wesen als Spätentwickler.

Im Allgemeinen ist er leicht zu erziehen, verträgt aber keine Härte bei der Ausbildung. Nur hin und wieder zeigt er seinen "irischen Dickschädel", dem aber mit viel Liebe und konsequenter Erziehung beizukommen ist.

Er ist wenig aggressiv, zeigt jedoch Verteidigungsbereitschaft, wenn er sich oder Familie angegriffen sieht. 

Verwendung der Rasse

Der weizenfarbene Terrier wurde stets von irischen Kleinbauern gebraucht, um Raubzeug zu töten oder bei der Arbeit am Hof mitzuhelfen. Über eine sehr lange Zeit wurden sie bei der schwierigen Jagd auf Dachse und Otter eingesetzt.

Kurzer, geschichtlicher Überblick

Die Geschichte des ISCW ist aufgrund ihrer engen Verwandschaft zu den anderen irischen Terrierrassen nicht eindeutig zu erhellen. Vermutlich ist der Wheaten die älteste der vier Rassen.

Seine mindestens 200 Jahre währende Existenz ist durch schriftliche Hinweise auf weichhaarige ("soft-coated") Hunde belegt.

Die Verwandschaft des modernen Irish Terriers zum Wheaten scheint, obwohl in der Literatur nur wenige Hinweise diesbezüglich zu finden sind, doch das Ergebnis wohlüberlegter Zuchtexperimente zu sein. So sind die Vorfahren des gewöhnlichen Wheaten Terriers vermutlich ziemlich gemischt.

Troz seiner langen Geschichte wurde der Soft Coated Wheaten Terrier erst 1937 vom Irischen Kennel Club offiziell anerkannt.

Seitdem ist die Rasse in ihrer Beliebtheit stetig gewachsen, sie ist heute in der ganzen Welt bekannt.

 

Quelle: Rassestandard des Irish soft Coated Wheaten Terrier des Klub für Terrier

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