Chaika - Chilenka vom Don

17.12.2001 - 02.01.2012

 

Chaika war meine erste "Russen-Hündin". Sie war mein absoluter Lieblingshund, mein Schatten, ein Stück von meinem Herzen.

Nichts und niemand wird sie jemals "ersetzen" oder das Loch, daß mir ihr Tod ins Herz gerissen hat füllen können!!!!

Ihr Tod ist für mich persönlich ein ganz extremer Verlust, sie war mich ETWAS GANZ, GANZ; GANZ BESONDERES!!!!

Ich bekam sie mit 8 Wochen von Evelyn und Joachim Rambke, aus dem Top Kennel "vom Don".

Von Anfang an hatten Chaika und ich eine ganz besondere Bindung zueinander, wo ich war, da war sie auch. War ich nicht da, lag sie im Schlafzimmer und wartete auf mich. Zum Teil war sie nicht einmal dazu zu bewegen, mit den anderen Familienmitgliedern Gassi zu gehen!

Wir haben viel zusammen erlebt und hatten eine sehr, sehr schöne, aber leider viel zu kurze Zeit miteinander.

Als sie ca. 1 Jahr alt war, fingen wir an auf dem Hundeplatz zu arbeiten. Da sie sehr viel Spaß daran hatte und immer extrem Arbeitsfreudig war, blieb das fast bis zum Schluss "unsere" Sache.

Sie hat etliche Prüfungen abgelegt. Dabei war ihr die Unterordnung die liebste Sparte. Die schlechteste Unterordnungs-Prüfung bestand sie mit 96 von 100 Punkten.

Auch im Schutzdienst und in der Fährte war sie immer gut dabei. Da MIR dort aber immer die Nerven extrem flatterten, betrieben wir diese beiden Sparten nur "Spaßeshalber"

Ausgestellt wurde Chaika auch einige male. Sie holte sich sehr oft gegen starke Konkurrenz, auch gegen Rüden, das BOB. Das Highlight war aber sicher 2003 die Welthundeausstellung in Dortmund. Dort startete sie auf ihrer 4 Ausstellung in der Jugendklasse und wurde Vize-Weltjugendsiegerin!!!

Als Chaika 8 Jahre alt war, begannen wir wieder auszustellen in der Veteranen Klasse. Auch dort hlte sie jedes mal das BOB gegen jüngere Konkurrenz.

Der Veteranenchampion war uns nicht mehr vergönnt, sie hatte 1 Anwartschaft zu wenig, als sie erkrankte.

Im Juli 2010 begann ihre "Leidensgeschichte".

Sie lahmte ganz leicht, es war aber nach einem Tag wieder weg.

Ab August haben wir dann nach und nach den ganzen Hund auf den Kopf gestellt. Das Lahmen wurde mit einem mal schlimmer und nach einem "Routine-Röntgen" des Hinterbeines bekammen wir die niederschmetternde Diagnose - Osteosarkom (Knochenkrebs) im rechten Hinterbein.

Es wurde eine Biopsie gemacht, die KEINEN Krebs zeigte. Sie bekam monatelang Schmerztherapie und Entzündungshemmer. In reglmäßigen Abständen wurde das Bein geröntgt, kein Vortschreiten des Prozesses im Bein. Zum Winter wurde das Lahmen mehr und ich entschied mich zu einer großen Knochenbiopsie. Diese lautete dann eindeutig Osteosarkom!

Ich habe mit vielen Spezialisten gesprochen, Osteosarkome entstehen meist durch stumpfe Traumen, die kleine Verletzungen im Knochen hinterlassen. Von diesen Verletzungen ausgehend entsteht dann dieser verdammte Knochenkrebs.

Irgendwann einmal blieb Chaika beim springen über die Hürde mit diesem Hinterbein an der Hürde hängen und verletzte sich böse, heute gebe ich mir die Schuld dafür, sie dort drüber geschickt zu haben. So etwaswir mir NIE wieder passieren!!!!

Im Januar 2011 wurde ihr in einer Klinik das Bein in der Hüfte amputiert. Ja, ich habe mich dazu entschlossen diesen großen Hund amputieren zu lassen. Wir haben viel abgewägt, aber sie war immer eine Kämpferin und so war ich mir sicher, sie würde auch damit gut klar kommen! Ob man diesen Schritt wagt, muss jeder selbst wissen, nicht jeder Hund ist gleich, Chaika schafft das, das wusste ich!

Es wurde vorher die Lunge geröntgt, es konnten keinen Methastasen festgestellt werden. Sie bekam strarke Schmerzmittel und schon am Tag danach ging es ihr sehr gut. Chaika kam von Anfang an auf 3 Beinen super klar. Nach der Zeit der Wundheilung konnte sie wieder Bällchen spielen, Unterordnung machen und die Rudelmitglieder "verkloppen". Sie sprang ins Bett, aufs Sofa ins Auto. Sie konnte alles alleine, auch die Treppen bereiteten keine Probleme.

Bis Dezember 2011 war alles gut. Über Weihanchten bemerkte ich, daß sie schlecht Luft bekommt. Wir ließen Röntgen, die Angst im Nacken, daß die Lunge nun doch voller Methastasen ist. Nein die Lunge war ganz sauber, aber der Bauchraum voller Wasser und über und unter dem Herzen ein "Gebilde". Wir haben mit Entwässerung 6 Tage versucht, das Wasser raus zu kriegen. Beim nächsten Röntgen war noch mehr Wasser da. Die Tierärztin vermutete bei den "Gebilden" einen Herzbasistumor.

Ich wollte auf keinen Fall, daß meine kleine Maus noch Leid ertragen muss, auch wenn es mir in diesem schwierigen Moment das Herz zerissen hat, ich wollte sie in Frieden gehen lassen.

Am Abend des 02 Januar kam die Tierärztin zu uns nach Hause und gab ihr die letzte Spritze.

Sie starb auf meinem Schoss, friedlich, das Maul voller Futter, ich hoffe so, wie sie es hätte haben wollen!!!

Meine "Dicke" ich werde dich nie vergessen, du bist für immer in meinem Herzen!!!            Ich bin sicher, es geht dir gut, da wo Du jetzt bist.

Warte bitte auf mich, wenn ich komme, können wir wieder zusammen über die Wiese hüpfen und Bällchen spielen!!!!

 

 

So behalte ich meine Chaika in Erinnerung!!!!
Mit 8 Wochen noch bei Evelyn und Achim
Fertig getrimmt für die Weltausstellung 2003
Beim Verbellen im Schutzdienst auf dem Hundeplatz

Auch für solchen Quatsch war sie immer zu haben,

auf dem Hundeplatz beim Sprung durch einen Feuerreifen

Springen hat sie geliebt
Und die Unterordnung auch
Chaika´s erstes BOB, CACIB München

Beim Fährten konnte sie das tun, was sie soooo gerne gemacht hat..............

fressen

Schutzdienst
mit vollem Körpereinsatz

Relaxen auf dem Sofa....................

nein, auf Herrchen!

Leeecker..... ein Bisonbein.................
Chaika als Vize-Weltjugendsiegerin 2003
für den Huasgebrauch "fein" gemacht
   
   
   
   
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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